Entwicklungen nach Jobs Tod

Wie um einen Anführer, den Vertreter einer einzigartigen Ideologie, trauerten die Menschen, vor allem Anhänger des Apple Kults, nach der Nachricht vom Tod des Steve Jobs. Schon damals machten sich Prophezeiungen laut, die behaupteten, schon jetzt sei zu prognostizieren, dass die Entwicklung des Unternehmens nicht in gleicher Weise weiter vonstattengehen würde wie unter der Führung von Jobs. Jobs Nachfolger Tim Cook trat also in durchaus große Fußstapfen und befand sich von der ersten Sekunde der Übernahme der Führung des Konzerns unter immensem Druck, bedingt durch die verwöhnten Erwartungen der Kunden und Apple-Anhänger. Dass Tom Cook diese Erwartungen sehr wahrscheinlich nicht würde erfüllen können, war hinter verschlossener Hand jedem, der sich mit den letzten Innovationen und Produkten des Apple-Konzerns auskannte und beschäftige, durchaus bewusst – jedoch wollte man zunächst abwarten, welchen Stil und welche Entwicklungsfortschritte Cook nach einer ersten Zeitperiode der Führung den Kunden vorstellen würde. Nach einige Zeit schien absehbar zu sein, dass zunächst nicht viel Neues, keine großen Innovationen vorgestellt werden. Die Realität waren schließlich Produktverbesserungen bereits bekannter Modelle. Das iPhone 4S und das iPad 2 waren Modifikationen bereits bestehender Produkte des Hauses, nämlich dem iPad der ersten Generation sowie dem iPhone 4. Optisch unverändert – zumindest was das neue iPhone Modell betrag – zeigten die neuen Geräte nur dürftige Neuheiten und technische Veränderungen.